Galahads Traum

von kaetheknobloch

Gebannt vorerst all‘ die scheel blickenden Geister, gelöst der tauernde Knoten und gesprengt erzpeinigender Ring. Wo der Alb zu hocken pflegte, tiefer Atemzug sich hebt und senkt. Urbanisiert ist die geröll’ne Halde und endlich geeggt hartkrumiges Feld. Der Muhmen Gekicher ficht mich nicht länger an. Mit löchrigen Taschen verschacher ich meine letzten Pfründe und flicke summend meine Gewänder. Endlich bin ich mir mein eigener Gral.

Noch flackert Kerzenlicht in der Schreibstube, doch in den nächsten Tagen ist sie vorübergehend verwaist. Ob ich es schaffen werde, an fremden Schreibtischen hockend, hier mal durchzufeudeln ist ungewiss. Von Herzen wünsche ich allen, die hier vorbeischauen eine gute Zeit. Und grüße mit Knoblochschensippenabschiedsworte: Lieb sein!

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