Die Kakophonie der Beliebigkeit

von kaetheknobloch

Ich möchte mich so gern in die Stille flüchten. In mancher Nacht scheint es fast zu gelingen. Das Tosen des Sturmes, der mich auf dem Weg begleitet, ist willkommener Teil der Stille. Gebannt dann die Grellheit der Bilder, die vorgibt, die Pupille zu küssen und sie doch nur blendet. Verstummt das künstliche Gelärme, das meine Synapsen lauthals zerfetzt. Zermalmt, zerfleddert sogar. Verstummt die Kakophonie der Beliebigkeit. Und dann, erst dann, läßt sich meine Vorstellung von Schönheit finden.

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