Pfirsichwangenmädchenlobpreislied

von kaetheknobloch

Ich mag dich nicht klagen hören, du Mädchen mit den Pfirsichwangen. Wie Samt erscheint mir dein Antlitz und die Röte darauf ist mir wie verheißungsvolles Morgenlicht. Hadere nicht und verberge bitte nicht deine Rotwangengefühle. Schau doch die anderen Mädchen, wie gemeißelt ist deren Gesicht. Hart die Konturen, keine Flatterösgeschichtchen erzählen ihre Schwarzgetünchtlider, spitz die Münder und ohne ein heimliches Versprechen auf Kußgenüsse. Deine Lippen jedoch, du mein Pfirsichwangenmädchen, so ungestüm plapperplaudernd und lächelnverschenkend ohne Erwartung einer Replik, laß sie selbstlos verschwenderisch bleiben in ihrer Natürlichkeit. Alles, was du an Ehrlichkeit aussendest, findet den Weg zurück zu dir. Beklage nicht, du seist wie ein offenes Buch zu lesen, du könntest die Verkünderin eines neuen Zeitalters sein. Deine Rotwangengefühle sind wie geschaffen für ein Innehalten und Erkennen der Heucheley. Laß dir bitte nie einreden, die Falschgesichter wären schöner anzusehen, keine Träumerey spricht aus diesen starren Maskeraden. Wenn ich deine Zartsamtwangen schaue, es wird mir wohlgemuth und inniglich. Liebe erwächst nicht aus Schroffheit und Hader, Liebe braucht Mädchen wie dich, weil ihr sie in euch bergt.

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