Beim ersten Mal, da tut’s halt weh!

von kaetheknobloch

Nun, da ja der wahre Blogname preisgegeben und ich nicht mehr die Maske der Miederbiederigkeit tragen brauche, kann ich getrost von meinem ersten Mal berichten. Das war nämlich unglaublich aufregend. Die Verführung erfolgte mit Bedacht. Mir wurden kleine Wortgeschenke gemacht, die mich unweigerlich in die absolute Abhängigkeit und der nur allzugernen Hingabe führten. Immer mehr wollte ich und war schlußendlich bereit, dieses Neuland zu betreten. Und so faßte ich mir ein Herz und ging diesen spannenden Schritt. Ja, es tat weh, durchaus. Und mitnichten erlang ich bis jetzt die erlösende Befriedigung, von der ich schon so oft las, hörte oder mir berichten ließ. Dennoch, ich bereue es nicht und kann es nur weiterempfehlen. Ich werde es nämlich wieder tun. Und wieder mit ihr. Bis ich meine Befriedigung erreiche und Sabine und ihr Druckstaueffekt tatsächlich auf der Buchmesse sind und weitere Projekte folgen!

Als gelernte Buchhändlerin habe ich tonnenweise Bücher verkauft und – so kitschig und abgedroschen es klingt – dabei immer davon geträumt, meinen eigenen Roman gedruckt in den Händen zu halten.“

Und weil dieses endlich möglich erscheint, bitte ich um fleißiges Mitgeklicker. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine Buchrevolution finanziell direkt unterstützt. Mit blanken Penunsen, Kohle, Moneten. Meine Befriedigung wird mich überwellen, wenn das Projekt gelungen ist. Was bei diesem ersten Mal weh tat? Daß ich nicht mehr Zaster geben kann! Jedem, dem’s genauso geht, bitte ich um Weiterverteilung. Taler sind natürlich besser. Beides wäre bonfortionös. Neue Wege sind dazu da, sie einfach mal zu betreten. Auch wenn’s das erste Mal ist.

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