Verwegene Verse XXIV Candy Version

von kaetheknobloch

Ich las mal bei einer Verwegenhuldschönen

(Sie sey empfohlen mit Lobesgesangstönen!),

was sie täte, wenn der Großwunscherfüller

sie Mann sein ließe. Jetzt kommt der Knüller:

Sie beglückereyte eine Frau um den Verstand!

Was? Beglückereyte? So nenne ich elegant,

was andere mit Federviehtun gleichsetzen,

 will die Verse nicht mit Rohwort benetzen.

Zurück zu Candy, der wortkapriziösen Maid:

Als Mann brächte sie also eine Frau soweit,

sich ihr hinzugeben, bis der eigene Verstand

derart beglückt schlußendlich entschwandt.

Einer anderen wöllte sie ihn anders rauben

Und zwar mit dem tausendfachen Glauben,

daß es Sätze gibt, die verstandesräuberisch

und umnachtungsmachendverführerisch.

Ich las und dachte ein Weilchen noch nach,

doch plötzlich die Erkenntnis: Huchhach,

wenn mich schon mein Verstand verließe,

doch bitte, indem ich Beglückerey genieße!

 Sey es dann sogar bukowskifrechfrivol,

ich meine Worte hier gernst wiederhol.

Candy, meine Entscheidung ist nun gefällt,

ich positioniere mich im Eventuellfickfeld.

Und zwar ganz vorne, möglichst als erste,

auf daß das Schnödbiedermieder mir berste!

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