Geschichtenimgesicht

von kaetheknobloch

Mit der Zeit brennt uns die Zeit
Narben in die Eitelkeit.
Brennt uns ihre Zeichen auf die Haut.
Große Lust und kleines Leid, eine Spur von Traurigkeit
sind im Spiegel mir schon sehr vertraut.

Jeder Tag schreibt dir und mir
Geschichten ins Gesicht.
Und wer lesen kann
übersieht sie nicht.

Jeden Tag entdecke ich neue Spuren auch an Dir.
Zeichne sie mit meinen Händen nach.
Schönheit, die so glatt und kalt,
Liebste, ach, die läßt mich kalt.
Deine Schönheit aber hält mich wach.

Jeder Tag schreibt dir und mir
Geschichten ins Gesicht.
Und wer lesen kann
übersieht sie nicht.

Also Liebste bitt‘ ich dich,
zeig‘ dich, wie du bist, für mich.
Mal‘ kein falsches Lächeln ins Gesicht.
Daß ich gleich erkennen kann,
was dir heute widerfahrn.
Auch die falschen Farben brauchst du nicht.

Jeder Tag schreibt dir und mir
Geschichten ins Gesicht.
Und wer lesen kann
übersieht sie nicht.

Nur eines der vielen stillzarten Liedtexte, die Herr Biege auf seine ganz eigene Art interpretierte. Und wir können ihm eine weitere Geschichte antragen. Eine, die Lachfältchen hinterläßt. Der Zähler tickert seinem Ziel entgegen, aber darf er nicht gerne drüber hinaus weitertickern? Ich finde schon und wünsche mir nochmalige Weiterverbreitung und Eigeninitiative. Hier sind die Kontaktdaten und hier Herrn Bieges Gesichtsbuchseite (Uik, und das Getue bei meiner Gesichtsbuchallergie!). Mein herzlichster Dank geht an den famosen Herrn Bludgeon, der mich draufschubste und außerdem neuerdingens eine feine Eigenseite betreibt. Ebenso freue ich mich über des fabulösen Herrn Riffmasters Plattenvorstellung, wer mag, kann da in mehr Mugge hineinschnuppern und sich echtes Liedgut auffe Platte speichern. So, genug gelinkt, jetzt wird gesingt. Herr Biege, darf ich bitten:

Advertisements