…weil nur Schatten sein kann, wo das Licht ihn duldet.

von kaetheknobloch

Ich badete in Lichtgedanken, schwamm in Lichterseen und lichtete sogar einen dunklenschlammigen Anker. Davon wird noch weiter zu berichten seyn. Doch immer schwang auch ein Schatten mit. Ich habe ihn geahnt, bevor ich ihn sah. Er ist ja da, ein steter Begleiter. Dort und an anderen Orten. Als Ahnung oder als manifestierte Gestalt. Ein Wimpernschlag genügt, ein kurzer Seitenblick und das Bild verändert sich. Japsend ringt man dann um jeden Augenaufschlag, hofft, das Dunkle erleuchtet sich. Doch wo Licht und Schatten sich treffen, wird es manchmal Grau. Grauenhaft gar. Deduldet dennoch nur vom Lichte. Den vielen Lichtspendern sei gedankt…

Damit wir die Schatten nicht vergessen:

Gedenkstätte Bautzen

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