Warmtrauerwunschtrugwunderach

von kaetheknobloch

Warum wünschen wir uns manchmal mehr, als wir je ertragen könnten? Sind bereit, uns innenhäutig aufzuzeigen, obgleich wir um die Salzigkeit der fremdgeweinten Tränen wissen? Was inmitten unserer eigeninseligen Menschlichkeit läßt uns Rettungsringe aus unseren Feinstnerven flechten, die so oft doch ein untergehendes Menschenlicht nicht aus dem Verlöschen bergen, weil manches Licht eigenlidig untergeht? Warum öffnen wir dennoch unsere Innenlichtquelle und versuchen einen Ausweg zu erkennen, obgleich der tastende Innenstrahl im Dunkeln flackernd keine Reflektion mehr findet? Warum wundern wir uns, wenn solcher Lichtstrahl manchmal uns umflort? Wir haben doch nicht um Hilfe ersucht, aber sie vielleicht herbeigeglommen.

Warum? Weil wir uns wundernde Menschen sind. Und hoffentlich bleiben.

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