Verwegene Verse – Hakenhabilitationsversion

von kaetheknobloch

Ich begegnete einst einem sehr kleinen Häkchen,

das stellte mir zuallererst ein kurioses Frägchen:

Wozu bin ich eigentlich hier so verdübelt?

Viele hatten ihm diese Frage schon verübelt,

ich jedoch konnte nur lauthals drüber lachen.

So ein Haken taugt doch zu vielerley Sachen!

Den macht man einfach hinter manche Zeit

(und entlübdet sich von genormtem Leid),

denn vieles, was uns bittdankend deucht

ist nicht den Furz wert, der uns entfleucht.

Pobacken zusammenkneifen, bitte nicht immer;

denn manchmal kommts tatsächlich schlimmer

und wenn’sde dann keinen kleinen Haken hast,

trägt niemand außer dir diese unschöne Last.

Scheiße einfach mal drauf und laß dich hängen

anstelle des Hangtuches kannste doch bangen

(Dieses Bangen ist als Bängen bitte zu erlesen,

(Tschuldigung, Überdosis Ärzte, ich bin genesen!))

Ähem, zumindest von den weißen Kitteleien,

man möge mir diese Rockbarkeit just verzeihen!

Zurück zu dem kleinen scheinbar unnützem Ding,

bei dessem Anblick ich mir ein Lächeln einfing:

Was vor einem steht, das kann man nicht wissen,

doch den Haken dahinter will ich nicht missen.

 

 

keintuch

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