Von Anfang an licht

von Käthe Knobloch

Die Nacht des Jahreswechsels in Frieden und Ruhe verschlafen, erlebten wir die begleitenden Tage umso mehr. Stunden voller Liebe, Vertrauen und Zuneigung. Voll des Glückes, sie erleben zu dürfen. Manche lang gehegten Pläne wurden ausgeführt und sogleich entsprangen neue daraus. Wege waren gradlinig oder sanft verschlungen. Und über allem war ein Licht, dessen Aureole uns aufzunehmen schien. So leicht, so licht wie unsere Herzen tanzten. Wir hitzten in Kälte, schwelgten in Kargheit und choralten stumme Weisen. Arbeiteten bis zur Erschöpfung und genossen die reiche Ernte, die uns daraus erwuchs. Erinnerten uns an vergangenen Kummer und lachten hell auf in unvergänglichem Schalk. Spulten Kilometer eilig ab und verharrten schrittchenweise. Blieben seßhaft und trieben fremdgestadig umher. Tranken mit Freunden und aßen mit Fremden und waren uns oft gut selbst genug. Ein Anfang, wie wir ihn allen wünschen: Leicht und licht.

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