Wie Schnee, der auf Rosenknospen ruhen will

Dieses  Jahr rann mir gleich dem hellen Rheinsand durch die müden Finger. Unaufhaltbar und doch ein Labsal in seiner schönen Schlichtheit. Und wie das Bett des alten weisen Flusses lag ich bloß und kargte mich aus. Fand verborgene Schätze tief im inneren Grund und streifte knapp an den ausgebrochenen Säumen meines Bewußtseins entlang. Fülle mich nun stet wieder auf in neuen Wellen und mir scheint, ich war mir selbst mein Rubikon und habe mich durchschritten.

Nun ist die Welt wie auf den Kopf gestellt und anders erscheinen mir meine Horizonte. Weiter denn je und plötzlich ist so vieles möglich. Lauter kleine Wunder lassen mich lächeln, Abschiede geraten zum Fest und so wird dieses sich neigende Jahr nach einem friedvollen innigen Advent in Zauber sich manifestieren. Wie Schnee, der auf Rosenknospen ruhen will.

Bittemito war mir ein Zeitchen ein guter Begleiter, die Menschen, deren Weg ich schreibend kreuzte haben Spuren hinterlassen und es ist mir ein Bedürfnis, einfach mal Danke zu sagen. Manche von euch bleiben in meinem Herz und ich denke sie warm und lieb an. So sind auch wir wie Rosen vom Schnee geküßt und von diesem Zauber nunmehr umfangen. Danke für die vielen fabulösen Wortwechsel und die mannigfaltigen Inspirationen, für die Denkanstöße und die purzelbaumenden Buchstabeneskapaden. Danke für die formidable Musik und die famosen Bilder. Und einen hopsfidelkapriziösknicksfeinröckeraffenden Dank für all diese Bonfortionösität. Wir lesen uns wieder. Irgendwann. Wenn wieder Rosen im Schnee erblühen.

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