Die Schönheit der Vergänglichkeit

von Käthe Knobloch

Es ist eine eigene Schönheit im Vergehen. Was einst anmutig und rein sein durfte, erfährt eine sanfte Welke. Der Duft wird mild und herber zugleich. Strukturen verlassen ihre Ebene und Adern wechseln die perspektivische Sicht. Täler aus Licht werden blicklich geflutet und Firste dunkeln sich im Ebenmaß. Ein zartes Stauben über alledem möchte nicht im Auge sich zerreiben, sondern die ganze Glorie weitergeben. Die Schönheit der Vergänglichkeit.