Morgenerwachhachmonolog

von kaetheknobloch

‚…das beste am draussenschlafen ist das aufwachen… nein, das einschlafen… nee, am schönsten sind die schlafpausen, das gucken nach den sternen… die vögel am morgen, die sind lieblicher, als alles, was mich sonst jemals weckte… obwohl die nachthuschgeräusche mich aber immer lächelnd wieder einschlafen lassen… eigentlich ist das beste am draussenschlafen aber die schöne luft, das mondgeblinzel durch die wolken… die abenddämmerung, wenn der tag sich dunkeltuchig bedeckt, dann gleich ihm einzuschlafen, das ist am allerschönsten… der duft vom heuunterbett, wenn ich mich räkele so wie jetzt, vermischt mit dem schafduft vom kuschelfell… wie heimat, kindsein duftet dies… so friedvoll ist das stille denken an alle die ich liebe, das senden inniger kräfte, der herzschlag, der sich  bei manchem heiß beschleunigt dabei… das tollste ist aber die sanfte schaukeley, ein fingerstups genügt oder ein sachttasten mit den fußspitzen im feuchten gras, als hätte justamente ein schneck meinen kleinen zeh geküßt… was ja vielleicht geschah… am schönsten ist wohl das zurückschlagen des baldachin, wenn als erstes der ahorn mich zweigneigend begrüßt… und dann der blick linksrechts, ich schlief inmitten so blumiger schönheit… die meisenflugschule, das erste insektengebrumm, die duftigluft, die freien gedanken… … …‘

Bettaufbau

‚…das beste am draussenschlafen ist dieser ozean voller glücksmomente, der sich jetzt in meinem linken augenwinkel manifestiert und langsam eine glückskussspur über meine kühle wange zieht.‘

Advertisements